Hinsehen, einordnen, handeln: Antisemitismus in der Sozialen Arbeit
Dienstag, 27. Oktober 2026 | 9:30 bis 14:30 Uhr | Hildesheim
Antisemitismus findet auch im Alltag der Sozialen Arbeit statt – in Beratungsgesprächen, im Kontakt mit Klient:innen, in Einrichtungen und Teams sowie in digitalen Räumen. Er zeigt sich dabei sowohl offen als auch in verschlüsselten Äußerungen, Stereotypen und Narrativen.
Die Fortbildung vermittelt grundlegendes Wissen über Antisemitismus, seine Erscheinungsformen und aktuelle Ausdrucksweisen. Gemeinsam werden Situationen aus der Praxis betrachtet und eingeordnet. Dabei geht es auch um die Frage, wie antisemitische Äußerungen und Strukturen erkannt werden können und welche Möglichkeiten es gibt, professionell und sicher zu handeln. Raum für Austausch, Reflexion und die gemeinsame Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten ergänzt die inhaltliche Auseinandersetzung.
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Fachkräfte und Engagierte aus der Sozialen Arbeit sowie an Personen aus pädagogischen und sozialen Arbeitsfeldern. Sie ist zugleich offen für Studierende und weitere Interessierte, die sich mit dem Thema Antisemitismus auseinandersetzen und Handlungssicherheit für ihren beruflichen oder ehrenamtlichen Kontext gewinnen möchten.

