Das Aufkommen der Künstlichen Intelligenz (KI) prägt unsere Zeit und ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. ChatGPT, GoogleGemini und Meta AI, um nur einige Phänomene zu nennen, werden bereits tagtäglich genutzt und nehmen Einfluss auf die Gestaltung unseres Miteinanders. Kann da die Christliche Soziallehre im Umgang mit dieser technologischen Revolution noch Orientierung geben? Wie ändert Künstliche Intelligenz die Selbstwahrnehmung und das Verhalten von Menschen? Wie bewahren wir uns, einfühlsam und verständnisvoll zu sein in einer Welt der Krisen und sozialer Spaltung? Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Ulrich Hemel, Direktor des Weltethos-Instituts a.D. und Geschäftsführer der Strategie und Wert Beratungs- und Beteiligungs-GmbH, wird Sie durch den Abend führen. Weitere Informationen zum Vortrag finden Sie www.st-bernward-lehrte.de Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Digitalisierung verändert unsere Welt schneller als je zuvor: Künstliche Intelligenz, Automatisierung, Cloud-Technologien und vernetzte Systeme prägen unser Zusammenleben, die Kommunikation und die Arbeitswelt. Diese Entwicklung bringt enorme Chancen – neue Berufe entstehen, Prozesse werden effizienter, und digitale Kompetenzen sind gefragter denn je. Doch vielfach fragen wir uns auch, welche langfristigen Auswirkungen wird die Digitalisierung haben? Je nach Lebensbereich überwiegen die erhofften Fortschritte oder Bedenken. In Fachvorträgen sollen verschiedene Aspekte der Digitalisierung erörtert werden, unter anderem Einflüsse im Bereich der Pflege, der schulischen Bildung, der öffentlichen Verwaltung, der Datensicherheit und ethische Fragen. Dienstag, 10. Februar 2026 15.00 - 15.30 Uhr Begrüßung und thematische Einführung Franziska Kandora, Diözesansekretärin Kolpingwerk DV Hildesheim e. V. oder Christoph Kandora, Diözesanvorsitzender 15.30 - 16.30 Uhr Digitaliserung - Auswirkungen auf Verbraucher, gibt es Gefahren? Kathrin Bartsch, Referentin für Digitales und Telekommunikation Verbraucherzentrale Niedersachsen e. V. 16.30 - 16.45 Uhr Kaffeepause 16.45 - 17.30 Uhr Digitalisierung im Bereich der Pflege hilfebedürftiger Menschen - Möglichkeiten, Grenzen, ethische Fragestellungen Prof. Dr. Sellemann, HAWK Hildesheim/Göttingen 17.30 - 18.30 Uhr Digitalisierung in Kommunen Falk-Olaf Hoppe, Bürgermeister Gemeinde Holle 18.30 - 19.30 Uhr Abendessen 19.30 - 20.30 Uhr Digitaliserung als Herausforderung und Chance Christoph Kandora, Diözesanvorsitzender Mittwoch, 11. Februar 2026 ab 8.00 Uhr Frühstück 9.00 - 10.30 Uhr E-Patientenakte und E-Rezept live erleben: Welche Daten, welche Möglichkeiten Nils Boysen, AOK Niedersachsen, Hannover 10.30 - 10.45 Uhr Kaffeepause 10.45 - 12.00 Uhr Die digitale Transformation - Arbeitsstrukturen und Mitbestimmung Dr. Stefan Lücking, Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf 12.00 - 13.00 Uhr Mittagessen 13.30 - 15.00 Uhr Sind meine digitalisierten persönlichen Daten sicher? Dr. Gudrun Heistermann, "Der Landesbeauftragte für den Datenschutz" 15.00 - 15.30 Uhr Kaffeepause 15.30 - 17.00 Uhr Von Tallinn nach Duderstadt - Über den Wert von Best Practice für die Digitalisierung in Deutschland Tobias Wangermann, Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin 17.00 - 17.15 Uhr Kaffeepause 17.15 - 18.45 Uhr Wie wird die Digitalisierung das Schullebenb der Schülerinnen und Schüler und des Lehrpersonals verändern Thomas Iser, Kultusministerium, Hannover 18.45 Uhr Abendessen Donnerstag, 12. Februar 2026 ab 8.00 Uhr Frühstück 9.30 - 10.00 Uhr Begrüßung und inhaltliche Einführung Christoph Kandora, Diözesanvorsitzender 10.00 - 10.30 Uhr Kundenbetreuung in der öffentlichen Verwaltung nur noch digital? Die Beziehungen zu kommunalen und staatlichen Behörden. Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Landkreistages a. D., Berlin 10.30 - 11.00 Uhr Digitalisierung und Niedersachsen - ein dickes Brett Anke Pörksen, Digitalisierungsstaatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung 11.00 - 11.30 Uhr Kaffeepause 11.30 - 12.00 Uhr Wo stehen wir aktuell in der Digitalisierung im deutschen Gesundheitssystem? Frank Preugschat, Geschäftsführer Versorgungs- und Leistungsmanagement der AOK Niedersachsen 12.00 - 12.30 Uhr Der Mensch nur noch eine Zahl im binären (digitalen) Zahlensystem? Digitalisierung und Menschenwürde Prof. Dr. med. Winfried Hardinghaus, Mitglied des Deutschen Ethikrates, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes 12.30 Uhr Mittagessen 14.00 - 16.00 Uhr Podiumsdiskussion Moderation Michael B. Berger, ehemaliger Redakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung Teilnehmer und Teilnehmerinnen: Colette Thiemann, CDU, MdL Prof. Dr. med. Winfried Hardinhaus, Mitglied des Deutschen Ethikrates, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes Prof. Dr. Hans-Günter Henneke, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Landkreistages a. D. , Berlin Denis Lehmkemper, Landesbeauftragter für den Datenschutz Niedersachsen Frank Preugschat, Geschäftsführer Versorgungs- und Leistungsmanagement der AOK-Niedersachsen 16.15 Uhr Ende
„Wir sind auf der Welt, um der Menschheit zu dienen. Das kann man am besten, wenn man das tut, wozu man die geeigneten Anlagen mitbringt.“ Edith Stein besann sich Zeit ihres Lebens auf Ihre innere Stimme, die sie zum Studium und der Promotion in der Philosophie führte, zum Christentum und schließlich zum Eintritt in den Karmeliterinnen-Orden, bevor sie 1941 von den Nationalsozialisten aufgrund ihrer jüdischen Herkunft ermordet wurde. Was können wir in einer umtriebigen Zeit wie dieser von Edith Stein lernen? Wie können wir unsere eigene Stimme, unseren eigenen Weg finden auf dem Weg in eine bessere Welt? Referentin: Dr. Cordula Haderlein hat nach einer Berufsausbildung und Abitur ein Lehramtsstudium für Mittelschulen an der Universität Bamberg abgeschlossen und war von 1994 bis 2017 als Lehrerin und Schulleiterin an Grund-und Mittelschulen in Oberfranken tätig. Seit 2017 arbeitet sie am staatlichen Schulamt Forchheim, ist Schulamtsdirektorin und hat seit 2019 die fachliche Leitung. 2009 hat sie über die Bildungsidee von Edith Stein promoviert. Sie ist Mitglied in der Edith Stein Gesellschaft Deutschland und Vorsitzende des Beirates. Dr. Cordula Haderlein ist verheiratet, hat zwei Kinder, vier Enkelkinder und lebt in der Nähe von Bamberg. In unserer Veranstaltungsreihe „Leben gegen die Gleichgültigkeit“ wollen wir uns anhand verschiedener Vorträge inhaltlich damit beschäftigen, wie wir in politisch bewegten Zeiten, in der die Welt in ideologische Extreme zu fallen droht, unser christlich-humanistisches Menschenbild wahren und eine Haltung gegen die Gleichgültigkeit entwickeln können. Dabei wollen wir auch einen Blick auf historische Persönlichkeiten wie Alfred Delp oder Edith Stein werfen, die ebenfalls in extremen Zeiten ein Leben gegen die Gleichgültigkeit geführt haben: Was können wir von ihnen lernen und wie können wir unseren eigenen moralischen Kompass finden, um in diesen Zeiten auf Kurs zu bleiben?
Am Samstag, den 14.02.2026, findet von 12:00 bis 19:00 Uhr ein „Italienischer Kochmittag" in der Lehrküche am Domhof 2 statt. Interessierte melden sich zwecks Anmeldung und weiterer Details bitte direkt bei Enzo Iacovozzi. Kontakt: Mail: enzoiacovozzi@gmail.com Tel: 017620527765 Wir wünschen allen einen schönen und leckeren Nachmittag.
Zwischen Unsichtbarkeit und Rückschritt: Räume öffnen - Stimmen stärken Ein Tag der Orientierung inmitten der tiefgreifenden Veränderungsprozesse von Kirche & Gesellschaft, wor vertraute Sicherheiten sich auflösen und errungene Fortschritte in der Geschlechtergerechtigkeit zunehmend mit traditionellen Rollenzuweisungen konkurrieren. Ein Tag der Bestärkung für die vielgestaltige Wirksamkeit von Frauen - sich solidarisch miteinander verbinden, sichtbar sein und als vernehmbare Stimme auftreten, wo gegenwärtig das Recht auf Selbstbestimmung von Frauen zurückgedrängt oder gefährdet ist. Während auf der einen Seite die Lebenswirklichkeit vieler Frauen noch immer gekennzeichnet ist vom zähen Ringen um gleiche Chancen und gleiche Rechte, um die Anerkennung gleicher Würde und gegenseitiger Wertschätzung, feiern auf der anderen Seite traditionelle Rollenzuweisungen eine bemerkenswerte Renaissance, die die Errungenschaften von mehr Selbstbestimmung massiv in Frage stellen. Zunehmend flammt dieser Backlash in christlichen Kirchen auf - in fundamentalistischen Gruppierungen. Auch die patriarchale Struktur unserer katholischen Kirche und Klerikalismus bieten hierfür durchaus fruchtbaren Boden. Das 5. Diözesanweite FrauenForum* lädt ein, - dieser Entwicklung aus weiblicher Perspektive in einer offenen und kritischen Auseinandersetzung zu begegnen - Mechanismen der Verführbarkeit und manipulative Strukturen aufzudecken. - das eigene Kirchesein auf die Zukunft von mehr Geschlechtergerechtigkeit hin zu hinterfragen und sich in der eigenständigen Positionierung zu (be)stärken Inhaltliche Inputs und Workshops bieten theologische und alltagspraktische Zurüstung als kreative und selbstbestimmte Antwort von Frauen auf rückwärtsgewandte Tendenzen in bestehenden Machtverhältnissen von Kirche & Gesellschaft. Eine Einladung zu solidarischer Verbundenheit FRAUEN - sichtbar & mit starker Stimme - für eine GESCHWISTERLICHE KIRCHE Nähere Infos zur Anmeldung und den Workshops folgen demnächst. Ihre Ansprechpartnerin: Martina Manegold-Strobach frauenkirchort.st.magdalenen@gmail.com I 05121-402397 Mühlenstr. 25 31134 Hildesheim
Wer auf unsere Welt schaut, dem kann angst und bange werden: Kriege, Zunahme von Gewalt, Klimawandel, düstere Wirtschaftsprognosen und vieles mehr. Immer mehr breitet sie sich aus: ANGST im Kleinen und im Großen. Hoffnung ist das Gegenteil von Angst und sie nicht zu verlieren, ist keine kleine Aufgabe. In diesen Tagen wollen wir uns mit beidem beschäftigen: dem, was uns ängstigt und was uns hoffen lässt und Hoffnung schenkt. Dabei helfen uns Körperübungen, biblische Impulse, Meditation in der Gruppe, Stille, Impulse und Austausch. Außerdem besteht die Möglichkeit zu einem Einzelgespräch. Die Teilnahme an den Gebetszeiten der Schwestern ist im Programm möglich. Weitere Details und die Anmeldung finden Sie über die Seite unseres Kooperationspartners, dem Kloster Marienrode: www.kloster-marienrode.de/gast/programm/
Instagram strategisch nutzen Online-Workshop für Einsteiger:innen und Fortgeschrittene Instagram ist mehr als schöne Bilder. Wenn du den Kanal sinnvoll nutzen willst, brauchst du Klarheit, Struktur und eine Strategie, die zu dir und deiner Arbeit passt. In diesem interaktiven Online-Workshop entwickelst du Schritt für Schritt deine eigene Instagram Strategie. Nicht theoretisch, sondern direkt praktisch. Wir arbeiten live, gemeinsam und sehr konkret. Der Workshop ist zu 100 Prozent hands on. Keine Folien, keine langen Vorträge, sondern aktives Arbeiten an deinem eigenen Account. Das erwartet dich im Workshop Gemeinsam erarbeiten wir: • deine Ziele auf Instagram • deine Persona und Zielgruppe auf Instagram • passende Content Formate, um deine Zielgruppe wirklich zu erreichen • eine realistische Postingfrequenz • einen Content Kalender und eine einfache Planung • wie du deinen Instagram Content analysierst • wie Content Recycling funktioniert und dir Zeit spart • eine praktische Canva Aufgabe: ein mehrseitiger „Wer wir sind und was wir machen“ Beitrag für deinen Account Am Ende des Workshops hast du eine klare Grundlage für deine Instagram Strategie, auf die du jederzeit zurückgreifen kannst. Für wen ist der Workshop geeignet? Der Workshop ist ideal für Menschen, die: • sich mit Instagram beschäftigen und einen Account starten wollen • schon länger auf Instagram aktiv sind, aber bisher ohne klare Strategie • ihre Inhalte strukturieren und gezielter planen möchten Freiwilliger Zusatztermin Zusätzlich gibt es einen freiwilligen Feedback Call: 11. April, 10.00 bis 11.00 Uhr In diesem Termin bekommst du persönliches Feedback von mir zu deiner bisherigen Umsetzung. Du kannst Fragen stellen, Unsicherheiten klären und gemeinsam schauen wir, wo du gerade stehst und wie du weiterarbeiten kannst. Kosten Für Ehrenamtliche: kostenlos Für alle anderen: 120 Euro Um an dem Kurs kostenlos teilnehmen zu können geben Sie bitte bei Ihrer Anmeldung im Feld "Bemerkung" Ihre Institution an, bei der Sie ehrenamtlich engagiert sind, sowie Ihre dortige ehrenamtliche Funktion.
Steigern Sie Ihre Präsentationsfähigkeiten – praxisnah und kirchennah! Der Workshop qualifiziert Ehrenamtliche in Pfarrgemeinden, Caritas oder Bistumsinitiativen, sicher und authentisch vor Gruppen aufzutreten. Ob bei Gemeinderversammlungen, Gottesdiensten oder Projektberichten: Die Teilnehmenden lernen Struktur, Körpersprache und das Meistern spontaner Rede – ideal für authentische Präsentationen und Teamarbeit. Für wen ist der Workshop geeignet? • Ehrenamtliche ohne große Redner-Erfahrung (8–12 Teilnehmende). • Perfekt für Pfarrvertreterinnen, Liturgie-Teams, Katechetinnen oder Ausschussmitglieder. • Keine Vorkenntnisse nötig – nur Motivation und Bezug zum Ehrenamt! Was Sie lernen: • Strukturierte Präsentationen (Einstieg, Hauptteil, Abschluss) mit Pitch-Übungen zu ehrenamtlichen Themen. • Stimme & Körpersprache durch Atmung, Modulation und Gestik-Training zu steuern. • Freies Sprechen bei Impromptu-Themen, Blackouts und Publikumsfragen. • Sie bekommen Peer-Feedback und einen persönlichen Aktionsplan für den Transfer in den Bistumsalltag.
Am Samstag, den 07.03.2026, findet von 12:00 bis 19:00 Uhr ein „Italienischer Kochmittag" in der Lehrküche am Domhof 2 statt. Interessierte melden sich zwecks Anmeldung und weiterer Details bitte direkt bei Enzo Iacovozzi. Kontakt: Mail: enzoiacovozzi@gmail.com Tel: 017620527765 Wir wünschen allen einen schönen und leckeren Nachmittag.
Dies ist eine Informationsveranstaltung des Hospizvereins Hildesheim und Umgebung e.V. Details folgen. Weitere Informationen erhalten Sie hier: Antje Wilschnack und Daniela Braun Koordinatorinnen Bei St. Georgen 8 31134 Hildesheim Tel: 05121 697 2424 Email: hospizverein-hildesheim@gmx.de URL: www.hospizverein-hildesheim.de
Plakate, Insta-Posts, Flyer, Postkarten … mit Canva auch als Anfänger:in schnell und schön gestaltet. Das intuitive Gestaltungsprogramm Canva ist unglaublich vielfältig und einfach anwendbar. Dieser 4-stündige Workshop mit Elena Schönsee gibt einen Überblick über die grundlegenden Funktionen von Canva, hilft dabei, eigene Materialien zu gestalten, die Funktionen auszuprobieren und vermittelt die Grundlagen eines guten Designs (Farben, Schriften, Logos, …). In einer Praxisphase arbeiten die Teilnehmenden an eigenen Projekten und erhalten direktes Feedback zum Design. Für die Teilnahme am Workshop ist ein Canva-Account notwendig. Zur Teilnahme benötigen Sie einen ungestörten PC-Arbeitsplatz mit Internetzugang, Headset und Kamera. Die Zugangsdaten erhalten Sie automatisch per Mail kurz zuvor.
Die Zeiten verlangen nach Wandel. Die Probleme fordern heraus. Doch viele Menschen verweigern sich, verharren in Gleichgültigkeit und wollen an ihrem eigenen Verhalten nichts verändern. Der Jesuit Alfred Delp hat in seinem Widerstand gegen die Unmenschlichkeit der Nazis erkannt: Gott steht nicht für heraushalten und zurückziehen. Jesus fordert: Entscheide dich! In unserer Veranstaltungsreihe „Leben gegen die Gleichgültigkeit“ wollen wir uns anhand verschiedener Vorträge inhaltlich damit beschäftigen, wie wir in politisch bewegten Zeiten, in der die Welt in ideologische Extreme zu fallen droht, unser christlich-humanistisches Menschenbild wahren und eine Haltung gegen die Gleichgültigkeit entwickeln können. Dabei wollen wir auch einen Blick auf historische Persönlichkeiten wie Alfred Delp oder Edith Stein werfen, die ebenfalls in extremen Zeiten ein Leben gegen die Gleichgültigkeit geführt haben: Was können wir von ihnen lernen und wie können wir unseren eigenen moralischen Kompass finden, um in diesen Zeiten auf Kurs zu bleiben?
Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit – im Volksmund als sogenannte „Sieben Todsünden“ bekannt, bilden diese Geisteshaltungen traditionell die Wurzel bzw. die „Hauptlaster“, aus welchen schließlich weitere Handlungen hervorgehen, die als schlecht oder moralisch fraglich angesehen werden. Auch wenn die Menschheit bis dato diverse gesellschaftliche Umwälzungen durchlaufen hat, so hat sich doch das Konzept der „Sieben Todsünden“ bis heute im Gedächtnis gehalten, wurde bereits zahlreich in Kunst und Film verarbeitet – und ist heute in Zeiten von ausufernden Finanzmärkten, globalisierter Ausbeutung und wachsendem TikTok-Influencertum eventuell aktueller denn je. Im Zuge unserer Vortragsreihe möchten wir uns entsprechend damit beschäftigen, inwieweit das kapitalistische System, in welchem wir heute leben, Geisteshaltungen wie Gier, Hochmut, Wollust usw. fördert, kultiviert – und eventuell auch auf sie angewiesen ist, um weiter zu existieren. Dabei wird im ersten Vortrag ein Rundumblick auf das Thema geworfen werden, um anschließend in den folgenden Terminen den Fokus stärker auf ausgewählte „Todsünden“ und ihre Beziehung zu unserem aktuellen kapitalistischen System zu legen.
Meistern Sie Zeitdruck und Grenzen im Ehrenamt – nachhaltig und wertschätzend. Der Workshop stärkt Ehrenamtliche in Pfarrgemeinden, Caritas oder Bistumsinitiativen beim effizienten Umgang mit Zeit und assertivem Grenzsetzen. Ob bei Vorstandssitzungen, Gottesdienstvorbereitungen oder Projekten: Lernen Sie Priorisieren, Delegieren und „Nein“ situationsgerecht sagen – für Work-Life-Balance und ein langfristiges Engagement im Dienst des Glaubens. Für wen geeignet? ·Ehrenamtliche mit Zeitüberlastung ·Ideal für Pfarrvertreter:innen, Liturgie-Teams, Katechet:innen oder Ausschussmitglieder. ·Keine Vorkenntnisse nötig – nur Alltagsbezug zum Ehrenamt Was Sie lernen: ·Zeitmanagement-Tools wie Eisenhower-Matrix, Pomodoro und Time-Blocking für ehrenamtliche Wochen. ·Delegationstechniken und Kalenderplanung. ·„Nein sagen“ mit Sandwich-Methode zu typischen Anfragen (z. B. „Kannst du noch den Adventvorbereiten?“). Ablauf-Highlights: ·Einstieg mit Zeitfresser-Runde und Entspannung. ·Praxisblöcke: Matrix-Übungen, Rollenspiele, eigene Wochenplanung. ·Positive Reflexionsrunden. Außerdem erhalten Sie Peer-Feedback sowie einen persönlichen Aktionsplan für einen adäquaten Transfer im Ehrenamtsalltag.
Beziehungskompetenz Das Leben wird bestimmt durch Beziehungen zu anderen Menschen: Zu Einzelnen, in Gruppen und zu Menschen in Organisationen. In jeder Begegnung ist die Person selbst und vor allem ihre Kompetenz in der »Beziehungsgestaltung« das wichtigste Instrument. Wie Menschen Beziehungen gestalten, hängt von der eigenen Person, ihren Lebenserfahrungen und der je aktuellen Situation ab. Die eigenen im Laufe des Lebens entwickelten spezifischen Beziehungsmuster zu kennen und einen Sensus für die Beziehungsmuster der jeweiligen Gegenüber zu haben, erweitert die Handlungsoptionen, die eine Person in der Beziehungsgestaltung hat. Leitungskräfte und Berater:innen sind über das persönliche hinaus auch professionell auf diese Kompetenz angewiesen. Deshalb ist Beziehungskompetenz für sie von besonderer Bedeutung. Für sie geht es nicht nur eine sensible Selbst- und Fremdwahrnehmung sondern auch um die Fähigkeit, Situationen zu schaffen, in denen der Kontakt und das Zusammenwirken gelingen. Zielgruppe Dieses Sensitivity-Training richtet sich an alle Menschen, die mehr über sich, über Gruppen und über Beziehungen erfahren und die ihre Beziehungskompetenz erweitern wollen. Insbesondere richtet sich das Training an Personen, die in der Leitung und Beratung eine besondere Verantwortung für gelingende professionelle Beziehungen haben: Von der Personalentwicklung und der psychosozialen Beratung bis hin zur Leitung eines Teams, einer Abteilung oder einer Organisation, in der Seelsorge ebenso wie in allen anderen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Feldern, in denen »Leitung« oder »Beratung« stattfindet. Das Training ist somit offen für jede Person, die mehr über Beziehungen erfahren und sich persönlich weiterentwickeln will. Inhalt In diesem Sensitivity-Training können die Teilnehmenden durch eigenes emotionales Erleben Empfindsamkeit und Feinfühligkeit für eigene und fremde Verhaltensweisen entwickeln. Dieses Sensitivity-Training folgt der Trias der Aktionsforschung: Handeln-Reflektieren-Trainieren. Das methodisch zentrale Element ist die T(rainings)-Gruppe. Sie ist so angelegt, dass viele Beziehungsmuster agiert und somit sichtbar werden: Wie nehmen Teilnehmende Kontakt auf, wie gehen sie mit Nähe und Distanz, Zuneigung und Ablehnung, Wünschen und Enttäuschungen, Kooperation und Konkurrenz, wie mit Macht und Ohnmacht, Konflikten sowie ihrer Rolle als Mann oder Frau um? Die Trainingsgruppe bietet einen beständigen Wechsel von (Selbst-) Erfahrung, Reflexion und der Möglichkeit, Neues auszuprobieren. Beziehungsmuster werden »am eigenen Leib« erfahren und durch gegenseitige Rückmeldungen besprechbar. In Analysen, die das Agieren unterbrechen, wird grundsätzlicher über die Bedeutung und die Wirksamkeit von Beziehungsmustern reflektiert. Im geschützten Raum der Trainingsgruppe können auch neue Verhaltensweisen erprobt und deren Wirksamkeit überprüft werden. So können die Teilnehmenden ihre persönlichen Handlungsspielräume erweitern und ihre Beziehungskompetenz weiterentwickeln. Abschluss Dieses gruppendynamische Training entspricht den Ausbildungsrichtlinien der DGGO – www.dggo.de. Die Teilnehmenden erhalten eine Bescheinigung über Inhalt, Arbeitsweise und Abschluss des Trainings. Bildungsurlaub Die Veranstaltung ist im Rahmen einer beruflichen Weiterbildung anerkannt in Niedersachsen, VA-Nr. B24-123793-63 Hamburg, Aktenzeichen HI 43-2/406-07.5, 61696 Baden-Württemberg nach § 10 Abs. 3 BzG BW für Sachsen-Anhalt beantragt und kann auf Anfrage für andere Bundesländer beantragt werden. Tagungshaus Das gewählte Tagungshaus ist landschaftlich reizvoll am Waldrand des Deisters gelegen und bietet in den Pausen die Möglichkeit zum Rückzug und zum „Nachsinnen“. Der Veranstaltungsort Springe ist mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof Hannover in 30 Min. zu erreichen. Trainer:in Anmeldung Anmeldung möglichst bis zum 2. März 2026 Freie Teilnahmeplätze sind auf Anfrage gegebenenfalls auch nach Anmeldefrist verfügbar. Bitte melden Sie sich in zwei Schritten an: 1. Kurs-Buchung über unsere Webseite 2. Zusendung des ausführlichen Anmeldeformulars, das Sie von uns per E-Mail erhalten werden, innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt. Der späteste Abgabetermin ist der 2. März 2026.
Moderieren von Gremiensitzungen fair und zielgerichtet – praxisnah für Ehrenamtliche. Der Workshop qualifiziert ehrenamtlich Mitarbeitende in Pfarrgemeinden, Caritas oder Bistumsinitiativen, strukturierte und faire Sitzungen zu leiten. Ob Vorstand, Ausschuss oder Pfarrgemeinderatssitzung: Lernen Sie Vorbereitung, Diskussionssteuerung und Ergebnisfeststellung – für effiziente Entscheidungen im Dienst der Kirche. Für wen geeignet? ·Ideal für Vorstandsmitglieder, Ausschussleiter:innen oder Pfarrvertreter:innen. ·Keine Vorkenntnisse nötig – nur Ehrenamtsbezug zum Bistum Hildesheim Was Sie lernen: ·Moderationsgrundlagen (Rollen, Agenda, Zeitmanagement) mit Paarübungen. ·Diskussionssteuerung (Abfragen, Parking, Konfliktlösung) durch Rollenspiele. ·Praxis-Simulation einer vollen Gremiensitzung (z. B. Budgetplanung) mit Rotation und Checklisten- Feedback. Im Weiteren wird Ihnen in diesem Workshop eine Toolbox an Methoden zur Visualisierung, Fairness und Transfer in den Gremienalltag mitgegeben.
Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit – im Volksmund als sogenannte „Sieben Todsünden“ bekannt, bilden diese Geisteshaltungen traditionell die Wurzel bzw. die „Hauptlaster“, aus welchen schließlich weitere Handlungen hervorgehen, die als schlecht oder moralisch fraglich angesehen werden. Auch wenn die Menschheit bis dato diverse gesellschaftliche Umwälzungen durchlaufen hat, so hat sich doch das Konzept der „Sieben Todsünden“ bis heute im Gedächtnis gehalten, wurde bereits zahlreich in Kunst und Film verarbeitet – und ist heute in Zeiten von ausufernden Finanzmärkten, globalisierter Ausbeutung und wachsendem TikTok-Influencertum eventuell aktueller denn je. Im Zuge unserer Vortragsreihe möchten wir uns entsprechend damit beschäftigen, inwieweit das kapitalistische System, in welchem wir heute leben, Geisteshaltungen wie Gier, Hochmut, Wollust usw. fördert, kultiviert – und eventuell auch auf sie angewiesen ist, um weiter zu existieren. Dabei wird im ersten Vortrag ein Rundumblick auf das Thema geworfen werden, um anschließend in den folgenden Terminen den Fokus stärker auf ausgewählte „Todsünden“ und ihre Beziehung zu unserem aktuellen kapitalistischen System zu legen.
Aktueller Einsatz für "humanity first". Vortrag und Gespräch mit dem Arzt und Stadtteil-Bürgermeister Herrn Dr. med. Wjahat Waraich Weitere Details zu dieser Veranstaltung erhalten Sie von: Dr. Adrian Schütte Diözesansekretär Bürozeiten (i.d.R.): Di-Do, 8:30-14:00 Uhr Verband Katholischer Männergemeinschaften Goethestraße 15 31134 Hildesheim Telefon: (05121) 307-451 Fax: (05121) 307-527
Herr Norbert Halter vom Deutschen Roten Kreuz berichtet über die Kunst, Spenden an die Stelle zu bringen, wo sie dringend nötig ist. Weitere Details zu dieser Veranstaltung erhalten Sie von: Dr. Adrian Schütte Diözesansekretär Bürozeiten (i.d.R.): Di-Do, 8:30-14:00 Uhr Verband Katholischer Männergemeinschaften Goethestraße 15 31134 Hildesheim Telefon: (05121) 307-451 Fax: (05121) 307-527
Abendvortrag und Gespräch mit Herrn Dr. Christian Hoffmann Weitere Details zu dieser Veranstaltung erhalten Sie von: Dr. Adrian Schütte Diözesansekretär Bürozeiten (i.d.R.): Di-Do, 8:30-14:00 Uhr Verband Katholischer Männergemeinschaften Goethestraße 15 31134 Hildesheim Telefon: (05121) 307-451 Fax: (05121) 307-527
Beziehungskompetenz Das Leben wird bestimmt durch Beziehungen zu anderen Menschen: Zu Einzelnen, in Gruppen und zu Menschen in Organisationen. In jeder Begegnung ist die Person selbst und vor allem ihre Kompetenz in der »Beziehungsgestaltung« das wichtigste Instrument. Wie Menschen Beziehungen gestalten, hängt von der eigenen Person, ihren Lebenserfahrungen und der je aktuellen Situation ab. Die eigenen im Laufe des Lebens entwickelten spezifischen Beziehungsmuster zu kennen und einen Sensus für die Beziehungsmuster der jeweiligen Gegenüber zu haben, erweitert die Handlungsoptionen, die eine Person in der Beziehungsgestaltung hat. Leitungskräfte und Berater:innen sind über das persönliche hinaus auch professionell auf diese Kompetenz angewiesen. Deshalb ist Beziehungskompetenz für sie von besonderer Bedeutung. Für sie geht es nicht nur eine sensible Selbst- und Fremdwahrnehmung sondern auch um die Fähigkeit, Situationen zu schaffen, in denen der Kontakt und das Zusammenwirken gelingen. Zielgruppe Dieses Sensitivity-Training richtet sich an alle Menschen, die mehr über sich, über Gruppen und über Beziehungen erfahren und die ihre Beziehungskompetenz erweitern wollen. Insbesondere richtet sich das Training an Personen, die in der Leitung und Beratung eine besondere Verantwortung für gelingende professionelle Beziehungen haben: Von der Personalentwicklung und der psychosozialen Beratung bis hin zur Leitung eines Teams, einer Abteilung oder einer Organisation, in der Seelsorge ebenso wie in allen anderen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Feldern, in denen »Leitung« oder »Beratung« stattfindet. Das Training ist somit offen für jede Person, die mehr über Beziehungen erfahren und sich persönlich weiterentwickeln will. Inhalt In diesem Sensitivity-Training können die Teilnehmenden durch eigenes emotionales Erleben Empfindsamkeit und Feinfühligkeit für eigene und fremde Verhaltensweisen entwickeln. Dieses Sensitivity-Training folgt der Trias der Aktionsforschung: Handeln-Reflektieren-Trainieren. Das methodisch zentrale Element ist die T(rainings)-Gruppe. Sie ist so angelegt, dass viele Beziehungsmuster agiert und somit sichtbar werden: Wie nehmen Teilnehmende Kontakt auf, wie gehen sie mit Nähe und Distanz, Zuneigung und Ablehnung, Wünschen und Enttäuschungen, Kooperation und Konkurrenz, wie mit Macht und Ohnmacht, Konflikten sowie ihrer Rolle als Mann oder Frau um? Die Trainingsgruppe bietet einen beständigen Wechsel von (Selbst-) Erfahrung, Reflexion und der Möglichkeit, Neues auszuprobieren. Beziehungsmuster werden »am eigenen Leib« erfahren und durch gegenseitige Rückmeldungen besprechbar. In Analysen, die das Agieren unterbrechen, wird grundsätzlicher über die Bedeutung und die Wirksamkeit von Beziehungsmustern reflektiert. Im geschützten Raum der Trainingsgruppe können auch neue Verhaltensweisen erprobt und deren Wirksamkeit überprüft werden. So können die Teilnehmenden ihre persönlichen Handlungsspielräume erweitern und ihre Beziehungskompetenz weiterentwickeln. Abschluss Dieses gruppendynamische Training entspricht den Ausbildungsrichtlinien der DGGO – www.dggo.de. Die Teilnehmenden erhalten eine Bescheinigung über Inhalt, Arbeitsweise und Abschluss des Trainings. Bildungsurlaub Die Veranstaltung ist im Rahmen einer beruflichen Weiterbildung anerkannt in Niedersachsen, VA-Nr. B24-123793-63 Hamburg, Aktenzeichen HI 43-2/406-07.5, 61696 Baden-Württemberg nach § 10 Abs. 3 BzG BW für Sachsen-Anhalt beantragt und kann auf Anfrage für andere Bundesländer beantragt werden. Tagungshaus Das gewählte Tagungshaus ist landschaftlich reizvoll am Waldrand des Deisters gelegen und bietet in den Pausen die Möglichkeit zum Rückzug und zum „Nachsinnen“. Der Veranstaltungsort Springe ist mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof Hannover in 30 Min. zu erreichen. Trainer:in Anmeldung Anmeldung möglichst bis zum 17. August 2026 Freie Teilnahmeplätze sind auf Anfrage gegebenenfalls auch nach Anmeldefrist verfügbar. Bitte melden Sie sich in zwei Schritten an: 1. Kurs-Buchung über unsere Webseite 2. Zusendung des ausführlichen Anmeldeformulars, das Sie von uns per E-Mail erhalten werden, innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt. Der späteste Abgabetermin ist der 17. August 2026.