Skip to main content

Leben gegen die Gleichgültigkeit

In unserer Veranstaltungsreihe „Leben gegen die Gleichgültigkeit“ wollen wir uns anhand verschiedener Vorträge inhaltlich damit beschäftigen, wie wir in politisch bewegten Zeiten, in der die Welt in ideologische Extreme zu fallen droht, unser christlich-humanistisches Menschenbild wahren und eine Haltung gegen die Gleichgültigkeit entwickeln können.

Dabei wollen wir auch einen Blick auf historische Persönlichkeiten wie Alfred Delp oder Edith Stein werfen, die ebenfalls in extremen Zeiten ein Leben gegen die Gleichgültigkeit geführt haben: Was können wir von ihnen lernen und wie können wir unseren eigenen moralischen Kompass finden, um in diesen Zeiten auf Kurs zu bleiben?

zum Info-Flyer Februar März

zum Info-Flyer April Mai Juni

19. März 2026
18:00 bis 19:30 Uhr | Aula KEB

Entscheidung. Alfred Delps Anregungen für einen religiös-politischen Lernprozess

Referent: Benno Haunhorst

Die Zeiten verlangen nach Wandel. Die Probleme fordern heraus. Doch viele Menschen verweigern sich, verharren in Gleichgültigkeit und wollen an ihrem eigenen Verhalten nichts verändern. Der Jesuit Alfred Delp hat in seinem Widerstand gegen die Unmenschlichkeit der Nazis erkannt: Gott steht nicht für heraushalten und zurückziehen. Jesus fordert: Entscheide dich!

weitere Informationen und zur Kurs-Buchung

Sünde mit System? Die sieben Todsünden und der Kapitalismus

Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit zählen zu den bekanntesten menschlichen „Lastern“.
Seit Jahrhunderten prägen sie Religion, Philosophie, Kunst und gesellschaftliches Denken. Doch wie begegnen uns diese Motive heute?


23. April 2026 | 18:00 bis 19:30 Uhr | Aula KEB

Die sieben Hauptlaster: Historische Wurzeln und heutige Relevanz

Referent: Prof. Alexander Merkl

Die sogenannten „Sieben Todsünden“ prägen seit Jahrhunderten das menschliche Denken und Handeln. Dabei handelt es sich bei den Hauptlastern (vitia capitalia) nicht einfach um kurzfristige Fehltritte, sondern um anthropologische Grundphänomene, die individuell wie gesellschaftlich relevant sind. Prof. Alexander Merkl wird auf Basis seiner Habilitation erläutern, wie Hauptlaster als theologisch-ethisch fundierte Konzepte verstanden werden können. 

weitere Informationen und zur Kurs-Buchung

 

21. Mai 2026 | 18:00 bis 19:30 Uhr | Aula KEB

Völlerei und Habgier – Todsünden im Alltag unserer Wirtschafts- und Lebensweise

Referent: Peter Kossen

Die sieben Todsünden beschreiben nicht nur persönliche Fehlhaltungen, sondern spiegeln auch gesellschaftliche Entwicklungen wider. Besonders die Themen Völlerei und Habgier zeigen sich heute in globalen Produktionsketten, Konsumgewohnheiten und Arbeitsbedingungen – oft mit Folgen für Menschen, Tiere und Umwelt. Prälat Peter Kossen setzt sich seit Jahren für die Rechte von Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten ein und macht auf Ausbeutung und menschenunwürdige Arbeitsverhältnisse aufmerksam.

weitere Informationen und zur Kurs-Buchung

 

11. Juni 2026 | 18:00 bis 19:30 Uhr | Aula KEB

Menschenwürde und Arbeitswelt – Todsünden im Spiegel sozialer Wirklichkeit

Referent: Dr. Michael Schäfers

Gesellschaftliche Strukturen spiegeln sich oft in den klassischen sieben Todsünden wider. Besonders Habgier und Gleichgültigkeit prägen vielerorts wirtschaftliche Systeme und führen zu prekären Arbeitsbedingungen. Dr. Michael Schäfers, Grundsatzreferent der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, greift zentrale Impulse von Papst Johannes Paul II. und Papst Franziskus auf und zeigt Perspektiven für eine Arbeitswelt auf, die die Würde des Menschen in den Mittelpunkt stellt.

weitere Informationen und zur Kurs-Buchung

Rückblick

22. Januar 2026
18:00 bis 19:30 Uhr | Dombibliothek

Die Welt zerfällt. Was tun?

Referent: Hubertus Heil

Zum Auftakt der Reihe „Leben gegen die Gleichgültigkeit“ referiert Hubertus Heil,
Mitglied des Deutschen Bundestages, in der Dombibliothek Hildesheim.

zum Flyer

12. Februar 2026
18:00 bis 19:30 Uhr | Aula KEB

Edith Stein: Jüdin – Philosophin – Heilige

Referentin: Dr. Cordula Haderlein

„Wir sind auf der Welt, um der Menschheit zu dienen. Das kann man am besten, wenn man das tut, wozu man die geeigneten Anlagen mitbringt.“
Edith Stein besann sich Zeit ihres Lebens auf Ihre innere Stimme, die sie zum Studium und der Promotion in der Philosophie führte, zum Christentum und schließlich zum Eintritt in den Karmeliterinnen-Orden, bevor sie 1941 von den Nationalsozialisten aufgrund ihrer jüdischen Herkunft ermordet wurde. Was können wir in einer umtriebigen Zeit wie dieser von Edith Stein lernen? Wie können wir unsere eigene Stimme, unseren eigenen Weg finden auf dem Weg in eine bessere Welt?

weitere Informationen und zur Kurs-Buchung

Ansprechpartner
Hendrik Dane
Pädagogischer Mitarbeiter
05121 20649-80
dane@keb-hi.de

07.03.26 18:47:26