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Völlerei und Habgier – Todsünden im Alltag unserer Wirtschafts- und Lebensweise
Sünde mit System? Die sieben Todsünden und der Kapitalismus

Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit zählen zu den bekanntesten menschlichen „Lastern“. Seit Jahrhunderten prägen sie Religion, Philosophie, Kunst und gesellschaftliches Denken.

Doch wie begegnen uns diese Motive heute?

In einer Welt globaler Wirtschaftsverflechtungen, wachsender sozialer Ungleichheit, ausufernden Konsums und öffentlicher Selbstinszenierung treten sie weniger als moralische Kategorien, sondern als gesellschaftliche und politische Dynamiken in Erscheinung.

Die Vortragsreihe fragt, wie das Konzept der Todsünden mit heutigen Lebens- und Wirtschaftsformen zusammenhängt. Welche Rolle spielen dabei ökonomische Ordnungen – auch in ihren kapitalistischen Ausprägungen? Werden bestimmte Geisteshaltungen gefördert oder sogar vorausgesetzt? Und wo zeigen sich diese Muster jenseits der Wirtschaft, etwa in Politik, Kirche oder gesellschaftlichen Machtstrukturen?



Die Reihe lädt dazu ein, kritisch hinzusehen und darüber ins Gespräch zu kommen, wie eine sozial gerechte und verantwortliche Gestaltung von Wirtschaft und Zusammenleben heute aussehen kann.

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Völlerei und Habgier – Todsünden im Alltag unserer Wirtschafts- und Lebensweise - Vortrag und Diskussion mit Peter Kossen

Die sieben Todsünden beschreiben nicht nur persönliche Fehlhaltungen, sondern spiegeln auch gesellschaftliche Entwicklungen wider. Besonders die Themen Völlerei und Habgier zeigen sich heute in globalen Produktionsketten, Konsumgewohnheiten und Arbeitsbedingungen – oft mit Folgen für Menschen, Tiere und Umwelt.

Prälat Peter Kossen setzt sich seit Jahren für die Rechte von Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten ein und macht auf Ausbeutung und menschenunwürdige Arbeitsverhältnisse aufmerksam. Er zeigt auf, wie wirtschaftlicher Erfolgsdruck und grenzenloser Konsum zu Strukturen führen können, in denen Menschen zur Ware werden. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Verantwortung Konsumierende, Unternehmen und Gesellschaft tragen.

Peter Kossen sagt dazu: „Arbeitnehmer-Freizügigkeit ist eine der großen Errungenschaften der Europäischen Union. Unter dem Radar der Rechtsstaatlichkeit hat sich aber in unserm Land seit 30 Jahren in der Fleischindustrie, in der Logistik und in weiteren Branchen eine Schattenwelt entwickelt. In ihr wird eine Geisterarmee von Arbeitsmigrant*innen in Formen von moderner Sklaverei ausgebeutet und für das Wohnen in menschenunwürdigen Bruchbuden mit Wuchermieten abgezockt. Faire Migration geht anders und besser.“

Der Abend nimmt die Todsünden nicht nur als moralische Kategorien in den Blick, sondern fragt nach ihren konkreten Auswirkungen im heutigen Alltag. Der Vortrag von Peter Kossen lädt dazu ein, Beispiele aus der Praxis kennenzulernen, Zusammenhänge zu verstehen und gemeinsam über Wege zu mehr Gerechtigkeit und Verantwortung zu diskutieren.

Völlerei und Habgier – Todsünden im Alltag unserer Wirtschafts- und Lebensweise
Sünde mit System? Die sieben Todsünden und der Kapitalismus

Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit zählen zu den bekanntesten menschlichen „Lastern“. Seit Jahrhunderten prägen sie Religion, Philosophie, Kunst und gesellschaftliches Denken.

Doch wie begegnen uns diese Motive heute?

In einer Welt globaler Wirtschaftsverflechtungen, wachsender sozialer Ungleichheit, ausufernden Konsums und öffentlicher Selbstinszenierung treten sie weniger als moralische Kategorien, sondern als gesellschaftliche und politische Dynamiken in Erscheinung.

Die Vortragsreihe fragt, wie das Konzept der Todsünden mit heutigen Lebens- und Wirtschaftsformen zusammenhängt. Welche Rolle spielen dabei ökonomische Ordnungen – auch in ihren kapitalistischen Ausprägungen? Werden bestimmte Geisteshaltungen gefördert oder sogar vorausgesetzt? Und wo zeigen sich diese Muster jenseits der Wirtschaft, etwa in Politik, Kirche oder gesellschaftlichen Machtstrukturen?



Die Reihe lädt dazu ein, kritisch hinzusehen und darüber ins Gespräch zu kommen, wie eine sozial gerechte und verantwortliche Gestaltung von Wirtschaft und Zusammenleben heute aussehen kann.

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Völlerei und Habgier – Todsünden im Alltag unserer Wirtschafts- und Lebensweise - Vortrag und Diskussion mit Peter Kossen

Die sieben Todsünden beschreiben nicht nur persönliche Fehlhaltungen, sondern spiegeln auch gesellschaftliche Entwicklungen wider. Besonders die Themen Völlerei und Habgier zeigen sich heute in globalen Produktionsketten, Konsumgewohnheiten und Arbeitsbedingungen – oft mit Folgen für Menschen, Tiere und Umwelt.

Prälat Peter Kossen setzt sich seit Jahren für die Rechte von Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten ein und macht auf Ausbeutung und menschenunwürdige Arbeitsverhältnisse aufmerksam. Er zeigt auf, wie wirtschaftlicher Erfolgsdruck und grenzenloser Konsum zu Strukturen führen können, in denen Menschen zur Ware werden. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Verantwortung Konsumierende, Unternehmen und Gesellschaft tragen.

Peter Kossen sagt dazu: „Arbeitnehmer-Freizügigkeit ist eine der großen Errungenschaften der Europäischen Union. Unter dem Radar der Rechtsstaatlichkeit hat sich aber in unserm Land seit 30 Jahren in der Fleischindustrie, in der Logistik und in weiteren Branchen eine Schattenwelt entwickelt. In ihr wird eine Geisterarmee von Arbeitsmigrant*innen in Formen von moderner Sklaverei ausgebeutet und für das Wohnen in menschenunwürdigen Bruchbuden mit Wuchermieten abgezockt. Faire Migration geht anders und besser.“

Der Abend nimmt die Todsünden nicht nur als moralische Kategorien in den Blick, sondern fragt nach ihren konkreten Auswirkungen im heutigen Alltag. Der Vortrag von Peter Kossen lädt dazu ein, Beispiele aus der Praxis kennenzulernen, Zusammenhänge zu verstehen und gemeinsam über Wege zu mehr Gerechtigkeit und Verantwortung zu diskutieren.
03.03.26 14:38:40