Leben gegen die Gleichgültigkeit
Sünde mit System? Die sieben Todsünden und der Kapitalismus
Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit zählen zu den bekanntesten menschlichen „Lastern“. Seit Jahrhunderten prägen sie Religion, Philosophie, Kunst und gesellschaftliches Denken.
Doch wie begegnen uns diese Motive heute?
In einer Welt globaler Wirtschaftsverflechtungen, wachsender sozialer Ungleichheit, ausufernden Konsums und öffentlicher Selbstinszenierung treten sie weniger als moralische Kategorien, sondern als gesellschaftliche und politische Dynamiken in Erscheinung.
Die Vortragsreihe fragt, wie das Konzept der Todsünden mit heutigen Lebens- und Wirtschaftsformen zusammenhängt. Welche Rolle spielen dabei ökonomische Ordnungen – auch in ihren kapitalistischen Ausprägungen? Werden bestimmte Geisteshaltungen gefördert oder sogar vorausgesetzt? Und wo zeigen sich diese Muster jenseits der Wirtschaft, etwa in Politik, Kirche oder gesellschaftlichen Machtstrukturen?
Die Reihe lädt dazu ein, kritisch hinzusehen und darüber ins Gespräch zu kommen, wie eine sozial gerechte und verantwortliche Gestaltung von Wirtschaft und Zusammenleben heute aussehen kann.
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Menschenwürde und Arbeitswelt – Todsünden im Spiegel sozialer Wirklichkeit
Die sieben Todsünden beschreiben nicht nur persönliche Fehlhaltungen, sondern werfen auch ein Licht auf gesellschaftliche Strukturen. Gerade in der Arbeitswelt zeigen sich Dynamiken von Habgier, Trägheit oder Gleichgültigkeit gegenüber sozialer Verantwortung in besonderer Weise. Wenn Arbeitsbedingungen Menschen an den Rand der Existenz drängen, stellt sich die Frage nach Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenwürde neu.
Dr. Michael Schäfers, Grundsatzreferent der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, beleuchtet die Verbindung von Arbeit und Menschenwürde vor dem Hintergrund der katholischen Soziallehre. Zu Beginn des Vortrags stellt er zentrale normative Grundlagen vor: Papst Johannes Paul II. prägte den Begriff der „strukturellen Sünde“ und machte deutlich, dass sich Schuld nicht nur im persönlichen Handeln, sondern auch in wirtschaftlichen und politischen Systemen zeigen kann. Papst Franziskus hat diese Kritik zugespitzt und von einer Wirtschaft gesprochen, „die tötet“. Papst Leo XIV. führt diese Linie fort und ruft zum entschiedenen Einsatz gegen Korruption, Ausbeutung, Armut und die ungleiche Verteilung von Ressourcen auf.
Im zweiten Teil werden diese sozialethischen Impulse mit konkreten gegenwärtigen Entwicklungen konfrontiert. Anhand aktueller Beispiele zeigt Schäfers, wie prekäre Beschäftigungsverhältnisse das Leben von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie deren Familien prägen und welche wirtschaftlichen Interessen solche Strukturen begünstigen. Strukturelle Ungerechtigkeiten erscheinen dabei als moderne Erscheinungsformen jener „Todsünden“, die nicht nur individuelles, sondern auch gesellschaftliches Handeln betreffen.
Abschließend richtet der Vortrag den Blick nach vorn: Welche Verantwortung tragen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für faire Arbeitsbedingungen? Welche politischen und gesellschaftlichen Schritte sind notwendig, um prekäre Arbeit wirksam zurückzudrängen? Und wie kann eine Arbeitswelt gestaltet werden, die soziale Sicherheit und menschliche Würde stärkt?
Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion.
Doch wie begegnen uns diese Motive heute?
In einer Welt globaler Wirtschaftsverflechtungen, wachsender sozialer Ungleichheit, ausufernden Konsums und öffentlicher Selbstinszenierung treten sie weniger als moralische Kategorien, sondern als gesellschaftliche und politische Dynamiken in Erscheinung.
Die Vortragsreihe fragt, wie das Konzept der Todsünden mit heutigen Lebens- und Wirtschaftsformen zusammenhängt. Welche Rolle spielen dabei ökonomische Ordnungen – auch in ihren kapitalistischen Ausprägungen? Werden bestimmte Geisteshaltungen gefördert oder sogar vorausgesetzt? Und wo zeigen sich diese Muster jenseits der Wirtschaft, etwa in Politik, Kirche oder gesellschaftlichen Machtstrukturen?
Die Reihe lädt dazu ein, kritisch hinzusehen und darüber ins Gespräch zu kommen, wie eine sozial gerechte und verantwortliche Gestaltung von Wirtschaft und Zusammenleben heute aussehen kann.
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Menschenwürde und Arbeitswelt – Todsünden im Spiegel sozialer Wirklichkeit
Die sieben Todsünden beschreiben nicht nur persönliche Fehlhaltungen, sondern werfen auch ein Licht auf gesellschaftliche Strukturen. Gerade in der Arbeitswelt zeigen sich Dynamiken von Habgier, Trägheit oder Gleichgültigkeit gegenüber sozialer Verantwortung in besonderer Weise. Wenn Arbeitsbedingungen Menschen an den Rand der Existenz drängen, stellt sich die Frage nach Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenwürde neu.
Dr. Michael Schäfers, Grundsatzreferent der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, beleuchtet die Verbindung von Arbeit und Menschenwürde vor dem Hintergrund der katholischen Soziallehre. Zu Beginn des Vortrags stellt er zentrale normative Grundlagen vor: Papst Johannes Paul II. prägte den Begriff der „strukturellen Sünde“ und machte deutlich, dass sich Schuld nicht nur im persönlichen Handeln, sondern auch in wirtschaftlichen und politischen Systemen zeigen kann. Papst Franziskus hat diese Kritik zugespitzt und von einer Wirtschaft gesprochen, „die tötet“. Papst Leo XIV. führt diese Linie fort und ruft zum entschiedenen Einsatz gegen Korruption, Ausbeutung, Armut und die ungleiche Verteilung von Ressourcen auf.
Im zweiten Teil werden diese sozialethischen Impulse mit konkreten gegenwärtigen Entwicklungen konfrontiert. Anhand aktueller Beispiele zeigt Schäfers, wie prekäre Beschäftigungsverhältnisse das Leben von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie deren Familien prägen und welche wirtschaftlichen Interessen solche Strukturen begünstigen. Strukturelle Ungerechtigkeiten erscheinen dabei als moderne Erscheinungsformen jener „Todsünden“, die nicht nur individuelles, sondern auch gesellschaftliches Handeln betreffen.
Abschließend richtet der Vortrag den Blick nach vorn: Welche Verantwortung tragen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für faire Arbeitsbedingungen? Welche politischen und gesellschaftlichen Schritte sind notwendig, um prekäre Arbeit wirksam zurückzudrängen? Und wie kann eine Arbeitswelt gestaltet werden, die soziale Sicherheit und menschliche Würde stärkt?
Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion.
Leben gegen die Gleichgültigkeit
Sünde mit System? Die sieben Todsünden und der Kapitalismus
Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit zählen zu den bekanntesten menschlichen „Lastern“. Seit Jahrhunderten prägen sie Religion, Philosophie, Kunst und gesellschaftliches Denken.
Doch wie begegnen uns diese Motive heute?
In einer Welt globaler Wirtschaftsverflechtungen, wachsender sozialer Ungleichheit, ausufernden Konsums und öffentlicher Selbstinszenierung treten sie weniger als moralische Kategorien, sondern als gesellschaftliche und politische Dynamiken in Erscheinung.
Die Vortragsreihe fragt, wie das Konzept der Todsünden mit heutigen Lebens- und Wirtschaftsformen zusammenhängt. Welche Rolle spielen dabei ökonomische Ordnungen – auch in ihren kapitalistischen Ausprägungen? Werden bestimmte Geisteshaltungen gefördert oder sogar vorausgesetzt? Und wo zeigen sich diese Muster jenseits der Wirtschaft, etwa in Politik, Kirche oder gesellschaftlichen Machtstrukturen?
Die Reihe lädt dazu ein, kritisch hinzusehen und darüber ins Gespräch zu kommen, wie eine sozial gerechte und verantwortliche Gestaltung von Wirtschaft und Zusammenleben heute aussehen kann.
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Menschenwürde und Arbeitswelt – Todsünden im Spiegel sozialer Wirklichkeit
Die sieben Todsünden beschreiben nicht nur persönliche Fehlhaltungen, sondern werfen auch ein Licht auf gesellschaftliche Strukturen. Gerade in der Arbeitswelt zeigen sich Dynamiken von Habgier, Trägheit oder Gleichgültigkeit gegenüber sozialer Verantwortung in besonderer Weise. Wenn Arbeitsbedingungen Menschen an den Rand der Existenz drängen, stellt sich die Frage nach Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenwürde neu.
Dr. Michael Schäfers, Grundsatzreferent der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, beleuchtet die Verbindung von Arbeit und Menschenwürde vor dem Hintergrund der katholischen Soziallehre. Zu Beginn des Vortrags stellt er zentrale normative Grundlagen vor: Papst Johannes Paul II. prägte den Begriff der „strukturellen Sünde“ und machte deutlich, dass sich Schuld nicht nur im persönlichen Handeln, sondern auch in wirtschaftlichen und politischen Systemen zeigen kann. Papst Franziskus hat diese Kritik zugespitzt und von einer Wirtschaft gesprochen, „die tötet“. Papst Leo XIV. führt diese Linie fort und ruft zum entschiedenen Einsatz gegen Korruption, Ausbeutung, Armut und die ungleiche Verteilung von Ressourcen auf.
Im zweiten Teil werden diese sozialethischen Impulse mit konkreten gegenwärtigen Entwicklungen konfrontiert. Anhand aktueller Beispiele zeigt Schäfers, wie prekäre Beschäftigungsverhältnisse das Leben von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie deren Familien prägen und welche wirtschaftlichen Interessen solche Strukturen begünstigen. Strukturelle Ungerechtigkeiten erscheinen dabei als moderne Erscheinungsformen jener „Todsünden“, die nicht nur individuelles, sondern auch gesellschaftliches Handeln betreffen.
Abschließend richtet der Vortrag den Blick nach vorn: Welche Verantwortung tragen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für faire Arbeitsbedingungen? Welche politischen und gesellschaftlichen Schritte sind notwendig, um prekäre Arbeit wirksam zurückzudrängen? Und wie kann eine Arbeitswelt gestaltet werden, die soziale Sicherheit und menschliche Würde stärkt?
Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion.
Doch wie begegnen uns diese Motive heute?
In einer Welt globaler Wirtschaftsverflechtungen, wachsender sozialer Ungleichheit, ausufernden Konsums und öffentlicher Selbstinszenierung treten sie weniger als moralische Kategorien, sondern als gesellschaftliche und politische Dynamiken in Erscheinung.
Die Vortragsreihe fragt, wie das Konzept der Todsünden mit heutigen Lebens- und Wirtschaftsformen zusammenhängt. Welche Rolle spielen dabei ökonomische Ordnungen – auch in ihren kapitalistischen Ausprägungen? Werden bestimmte Geisteshaltungen gefördert oder sogar vorausgesetzt? Und wo zeigen sich diese Muster jenseits der Wirtschaft, etwa in Politik, Kirche oder gesellschaftlichen Machtstrukturen?
Die Reihe lädt dazu ein, kritisch hinzusehen und darüber ins Gespräch zu kommen, wie eine sozial gerechte und verantwortliche Gestaltung von Wirtschaft und Zusammenleben heute aussehen kann.
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Menschenwürde und Arbeitswelt – Todsünden im Spiegel sozialer Wirklichkeit
Die sieben Todsünden beschreiben nicht nur persönliche Fehlhaltungen, sondern werfen auch ein Licht auf gesellschaftliche Strukturen. Gerade in der Arbeitswelt zeigen sich Dynamiken von Habgier, Trägheit oder Gleichgültigkeit gegenüber sozialer Verantwortung in besonderer Weise. Wenn Arbeitsbedingungen Menschen an den Rand der Existenz drängen, stellt sich die Frage nach Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenwürde neu.
Dr. Michael Schäfers, Grundsatzreferent der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, beleuchtet die Verbindung von Arbeit und Menschenwürde vor dem Hintergrund der katholischen Soziallehre. Zu Beginn des Vortrags stellt er zentrale normative Grundlagen vor: Papst Johannes Paul II. prägte den Begriff der „strukturellen Sünde“ und machte deutlich, dass sich Schuld nicht nur im persönlichen Handeln, sondern auch in wirtschaftlichen und politischen Systemen zeigen kann. Papst Franziskus hat diese Kritik zugespitzt und von einer Wirtschaft gesprochen, „die tötet“. Papst Leo XIV. führt diese Linie fort und ruft zum entschiedenen Einsatz gegen Korruption, Ausbeutung, Armut und die ungleiche Verteilung von Ressourcen auf.
Im zweiten Teil werden diese sozialethischen Impulse mit konkreten gegenwärtigen Entwicklungen konfrontiert. Anhand aktueller Beispiele zeigt Schäfers, wie prekäre Beschäftigungsverhältnisse das Leben von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie deren Familien prägen und welche wirtschaftlichen Interessen solche Strukturen begünstigen. Strukturelle Ungerechtigkeiten erscheinen dabei als moderne Erscheinungsformen jener „Todsünden“, die nicht nur individuelles, sondern auch gesellschaftliches Handeln betreffen.
Abschließend richtet der Vortrag den Blick nach vorn: Welche Verantwortung tragen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft für faire Arbeitsbedingungen? Welche politischen und gesellschaftlichen Schritte sind notwendig, um prekäre Arbeit wirksam zurückzudrängen? Und wie kann eine Arbeitswelt gestaltet werden, die soziale Sicherheit und menschliche Würde stärkt?
Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion.
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Gebührkostenlos
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Kursnummer: BP_HP07
Periode 2026 -
StartDo. 11.06.2026
18:00 UhrEndeDo. 11.06.2026
19:30 Uhr -
1 Termin / 2 Ustd.
-
Dozent*in / Leitung:Dr. Michael Schäfers
- Veranstaltungsort,: Hildesheim
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KEB HildesheimDomhof 231134 HildesheimAula Erdgeschoss 104